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Olympischer Sportclub Berlin

Abteilung Eishockey

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OSC Eisladies gewinnen dramatisches Finale

pokalsiegMit diesem Finale endete nicht nur eine große Karriere, es war auch das Ende einer Ära, denn Susann Götz bestritt nach über 14 Jahren ihr letztes Eishockeyspiel für die Eisladies. Und es sollte ein Denkwürdiges sein, denn erstmals seit 2011 gewannen die OSC Eisladies wieder einen Titel und sind mit nunmehr vier Pokalsiegen wieder alleiniger Rekordhalter.

Beide Teams traten im Vergleich zum Halbfinale unverändert an, lediglich die Torhüter wurden gewechselt. Lena Schuster (ESC) und Mareike Krause (OSC) standen zwischen den Pfosten. Beide schenkten sich nichts und so entwickelte sich von Beginn an ein abwechslungsreiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Nur die Goalies verhinderten ein Tor. 98 Sekunden vor Drittelende dann ein Break der Eisladies. Nina Kamenik wird von Anna Düsberg auf die Reise geschickt, legt ab zu Lisa Schuster, die keine Probleme hatte das 0:1 zu erzielen.

Planegg war bemüht schnell wieder zum Ausgleich zu kommen. Und es gelang nicht nur dieser, Brooke Ammerman brachte mit zwei Treffern nach 26 und 32 Minuten ihre Farben in Führung. Nun hieß es Gegenhalten und das taten die Eisladies. Bereits eine Minute später glich Stephanie Ramsay zum 2:2 aus. Es gab noch einiges an Chancen auf beiden Seiten und ebenso viel Einsatz von beiden, bis zur Pause fiel aber kein weiterer Treffer mehr.

Susi pokalDas letzte Drittel war erwartungsgemäß nichts für schwache Nerven. Beide kämpften um jeden Millimeter Eis und keiner wollte den vielleicht entscheidenden Fehler machen. Es lief aber besser für die Eisladies, denn Nina Kamenik gelang nach bereits zwei Minuten Spielzeit das 2:3. Nun versuchte der Meister natürlich zum Ausgleich zu kommen und Mareike Krause hatte auch viel zu tun, um ihren Kasten im letzten Drittel sauber zu halten. Die Erlösung für die Berliner Anhänger dann 62 Sekunden vor dem Ende. Dana Reimann zog kurz hinter der Mittellinie einfach mal ab und der Puck landete im Tor. Eine Auszeit und die Herausnahme von Lena Schuster halfen nicht mehr, Stephanie Ramsay schob den Puck 43 Sekunden vor dem Ende ins leere Tor. Den Schlusspunkt setzte Lisa Schuster 13 Sekunden vor dem Ende mit dem insgesamt etwas zu hohen Endstand von 2:6. Die OSC Eisladies gewannen am Ende nicht unverdient und bescherten ihrer Kapitänin damit einen würdigen Abschied.

Tore:

0:1 (18:32) Schuster (Kamenik, A. Düsberg);

1:1 (25:05) Ammerman (Rothemund, Karpf); 2:1 (31:48) Ammerman (Zorn); 2:2 (32:58) Ramsay (Götz);

2:3 (41:48) Kamenik (Schuster, Götz): 2:4 (58:58) Reimann; 2:5 (59:17) Ramsay (Kluge) ENG; 2:6 (59:47) Schuster (Kamenik)

Schiedsrichter: N. Kiefer – M. Bauer, M. Strohmenger

Strafen: ESC 6 (2/2/2), OSC 6 (6/0/0)

 

Update: Planegg-Stürmerin Tamara Lan Yee Chiu zog sich im  Finale einen Schlüsselbeinbruch zu. Wir wünschen auf diesem Wege schnelle Genesung.

 

Die Abschlussplatzierungen:

1. OSC Eisladies Berlin

2. ESC Planegg-Würmtal

3. EC Bergkamen

4. ECDC Memmingen