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25/01/12

 

16.+17.April 2011

Tag 1 des 2.TIM’S-Cup.

Dieses Jahr wurden die Mannschaften vom ESC Hassfurt, Rostocker EC, Salzgitter Steel Bullets und FASS Berlin in den Hangar zu Tempelhof eingeladen. Jedes Spiel ging 2x25 Minuten mit durchlaufender Zeit. Nach jeder Partie wurde der Beste Spieler der Begegnung geehrt, was manchmal gar nicht so leicht zu entscheiden war. Nachdem Jeder gegen Jeden gespielt hat, spielte der Fünftplatzierte der Vorrunde gegen die OSC-Kleinschüler, der Dritt- und Viertplatzierte um den 3. Platz und die beiden Erstplatzierten um den TIM’s-Cup.

Eröffnet wurde das Turnier mit der Partie der Hausherren vom OSC gegen FASS Berlin. Gleich das erste Tor schien fraglich – saß doch Björn Nickel bereits auf dem Puck und eigentlich hätte abgepfiffen werden müssen – wurde aber nicht, und Norman konnte den Puck einfach mal einschieben. Schnell wurde klar, wer die spielbestimmende Mannschaft ist. FASS wird von den konsequent spielenden OSCern meistens im eigenen Drittel beschäftigt. Können sich die Gegner mal befreien, scheitern sie an der gut aufgelegten Lilly zwischen den OSC Pfosten. Ein schönes Zuspiel von Max George auf Björn Bögner, der sich allein vor Lillys Kasten wieder findet, beschert den Fässern das einzige Tor in diesem Spiel. Insgesamt fielen 14 Tore für den OSC

1:0 Norman, 2:0 Bo/Dominik, 3:0 Moritz/Jan, 4:0 Norman/Florian, 5:0 Rico/Patrick, 6:0 Janik, 7:0 Bo/Norman, 8:0 Patrick/Darren/Rico, 9:0 Jan/Aaliyah, 10:0 Thore, 10:1 Bögner/M.George, 11:1 Jan/Patti, 12:1 Darren/Dominik, 13:1 Patti/Patrick, 14:1 Jan/Moritz

Beste Spieler der Begegnung: Björn Bögner von FASS & Jan Bartusch vom OSC


Im zweiten Spiel trafen die, uns bis dahin völlig unbekannten, Hassfurt Hawks auf den Rostocker EC. Hassfurt präsentierte sich konsequent in der Verteidigung und sicher im Zusammenspiel. Gleich nach dem Anbully verlagerte sich das Spiel ins Rostocker Drittel, die sich trotz guter Deckung schwindlig spielen lassen müssen. Hassfurt findet immer wieder eine Lücke, um von wo auch immer einzunetzen. Vorstöße der Piranhas aufs Tor der Hawks, werden von deren Verteidigungsreihen unerbittlich abgefangen. Am Ende steht es 12:0 für Hassfurt.

Beste Spieler dieser Partie: Timo Zürcher von Hassfurt und Lennart Scheltz vom Rostocker EC


Im dritten Spiel greifen auch die Kids von den Salzgitter Steel Bullets ins Geschehen ein und kreuzen mit FASS die Schläger. Gleich in der 3. Minute fällt das 1:0 für Salzgitter, aber FASS lässt sich davon nicht beeindrucken und hat mit Shaun die richtige Antwort. Der umfummelt die Defensive der Bullets und gleicht aus. FASS spielt jetzt selbstbewusster und kann für jeden kassierten Treffer den Ausgleich schießen. Salzgitter hat aber offenbar mehr Reserven und obwohl FASS weiterhin in Ausgleichslaune ist, ziehen die Bullets auf 9:5 davon.

Beste Spieler hier: Danila Arndt vom den Steel Bullets und Shaun Postelnik von FASS


Als nächstes treffen die OSC Knaben auf die starken Hassfurter Kids. Deren unstoppbarer Pascal Marx, der eigentlich mit Alexander Bohr ein bemerkenswertes Verteidigergespann abgibt, zieht bereits in der 4. über das ganze Feld und zeigt Lilly ihre Grenzen. Sekunden später steht es schon 2:0 und der OSC weiß sich nur durch Strafen zu helfen, die aber glücklicherweise ohne Folgen - sprich Gegentore – bleiben. Der OSC spielt jetzt hellwach, kann aber Tor 3 (Pascal) und 4 (schöner Rückhandpass von Kilian auf Timo) nicht verhindern. Erst in der 32. Minute findet Moritz nach einem klugen Pass von Niklas die Lücke zwischen den Schonern des Hawks-Goalies. Es bleibt weiter ein spannendes Spiel, in dem der OSC sehr blickig spielt, den freien Mann sucht und auch meist findet, aber leider an der Verteidigungsmauer der Hassfurter hängen bleibt. Im Gegenzug gelingt Timo noch ein Tor. Doch gibt sich der OSC nicht auf und Niklas versenkt zum versöhnlichen 5:2 nach Zuspiel von Jan.
Als Beste Spieler sind aufgefallen: Niklas Petereit vom OSC und Jan Pensel vom ESC Hassfurt.

Als 5.tes treffen sich zwei „alte“ Ligabekannte: Salzgitter Steel Bullets und der Rostocker EC. Es ist keine Minute gespielt, da steht es schon 1:0 für Rostock, die die Verteidigung aus Salzgitter einfach stehengelassen hat. Kaum zwei Minuten später endet ein wunderbares Kombinationsspiel von Kay auf Wilhelm, der zu Lennart spielt hinter Jona im Bullets-Tor. Obwohl die Steel Bullets nur leicht unterlegen erscheinen, will ihnen der Torjubel, auch dank Lenny im Tor der Rostocker nicht gelingen. Es gibt auf beiden Seiten unnötige Strafen, die die jeweils in Unterzahl spielende Mannschaft aber schadlos übersteht. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts geht Rostock nach einem schnellen Tor durch Lennart Scheltz (Wilhelm/ Kay) in die 5:0 Führung. Doch das Blatt wendet sich und Salzgitter ist wild entschlossen nicht torlos aus dieser Partie zu gehen, denn Lukas Vit schießt das 5:1. Eine kurze soziale Interaktion an der Bande beschert beiden Mannschaften eine 2 min-Strafe (regulär in diesem Turnier wäre 1 Minute) und Salzgitter zusätzlich eine 1-Min.-Strafe. Nach dem Bully ist es erneut Lukas Vit der diesmal auf Zuspiel von Leon Voges auf 2:5 verkürzt. Durch ein weiteres Tor in der 40. Minute durch Leon (Lukas/Lauren) kann Salzgitter zum Endstand auf 3:5 verkürzen.

Die Besten Spieler waren diesmal: Leon Voges von den Steel Bullets und Wilhelm Sponholz von den Rostocker Piranhas.


Vom 6. Spiel der Vorrunde, bei der die Hassfurt Hawks auf FASS Berlin trafen, gibt es wahrlich nichts Spannendes zu berichten. Zwar fielen 9 Tore für die Hassfurter, doch schienen diese irgendwie die Ordnung verloren zu haben, denn jeder machte so sein Ding auf dem Eis. Ein Highlight war in jedem Fall Björn Nickel im Tor von FASS-Berlin, der hier sein bestes Spiel ablieferte und eine höhere Torausbeute durch die Hawks verhindert hat.

Bester Spieler hier waren Björn Nickel von FASS und Pascal Marx vom ESC Hassfurt


Das letzte Spiel des Tages trugen der OSC und die Salzgitter Steel Bullets aus. Zwar konnten die Sieger vom letzten TIM’s-Cup, beim FASS-Turnier vor zwei Wochen knapp geschlagen werden, doch konnte man trotzdem keinen eindeutigen Tipp für den Verlauf des Spiels geben. Viel versprechend startete der OSC mit dem 1:0 durch Norman, auf Vorlage von Thore, dem alle Zeit der Welt gegeben wurde, die richtige Stelle im Salzgittertor anzuvisieren. Das vorbildliche Zusammenspiel aller OSC Knaben mündete in der 6. Minute im 2:0 durch Jan nach Zuspiel von Moritz. Beim 3. Tor ist es dann Jan, der Moritz bedient. Doch auch die Steel Bullets können Eishockey spielen, Lukas Vit verkürzt in der 13. Minute auf 3:1. Doch wird Salzgitter immer öfter im eigenen Drittel festgespielt. Tor 4 von Norman (Florian / Bo) und 5 – wieder Moritz / Jan. Der OSC spielt jetzt wie entfesselt – in allen drei Reihen wird füreinander gearbeitet. Patrick trifft in der 25. Minute im Alleingang zum 6:1 Zwischenstand.
Nach der Pause ist es erneut das „Superpärchen“ Jan und Moritz, die den jetzt eingewechselten Leon Züchner überwinden – doch Salzgitter kontert mit einem Tor von Jan Wegner nach Zuspiel von Nikita Arndt – gleich darauf: der doppelte Petereit – Janik bedient seinen großen Bruder, der die Scheibe souverän versenkt. Ein Befreiungsschuss der Bullets landet auf Normans Schläger, der im Alleingang übers Eis tanzt und: boing 9:2. Salzgitter steckt nicht auf. Noch ist genug Zeit den OSC ordentlich zu ärgern. Kieran Schuster verpackt ohne Hilfe die Scheibe in Lillys Netz. Erneuter Szenenwechsel: Vorm Tor der Salzgitteraner fällt das 10 Tor für den OSC – verdientermaßen und längst fällig von Nicolas (Norman) geschossen. Das nächste Tor war wieder was fürs Auge. Moritz schießt auf Niklas und der bedient sich eines ansehnlichen Bogenschusses für das 11. Tor. Salzgitter erobert sich die Scheibe, Leon passt auf Lauren: 11:4. Jetzt wieder der OSC am Puck, der Kampf verlagert sich hinters Salzgittergehäuse, wo sich Thore die Scheibe erobert, um sie dahin zu befördern wo sie hingehört. In der 48. Minute, dann endlich Chance für Patti, Nach Vorlage von Moritz und Janik, baut er die Führung weiter aus. Doch auch Salzgitter greift weiterhin ins Spielgeschehen ein, wieder in Person von Lukas nach Zuspiel von Lauren und Leon. Kurz vor Schluss wollte es Rico noch mal wissen und zieht von der Blauen ab. Endstand 14:1

Die Besten Spieler diese Begegnung: Lukas Vit von den Steel Bullets und Thore Blum vom OSC

2. Tag des 2. TIM’S-Cup
Tag 2 und noch drei Vorrundenspiele zu absolvieren.

Für den OSC heißt der Gegner an diesem Morgen Rostocker EC. Den OSC-Knaben sind die Rostocker noch in bester Erinnerung – haben sie doch am vergangenen Wochenende 7:4 gegen die Piranhas im Finale verloren. Rostock startet gleich nach dem Anbully mit einem harten Schuss aufs OSC-Gehäuse, der durch die hellwache Lilly aber sicher abgefangen wird. Es entwickelt sich ein munteres Hin-und Her, bis Patrick sich an der Längsbande entlang schiebt, Dominik bedient und der in der 14. Minute zum 1:0 einschiebt. Rostock wird jetzt gut im eigenen Drittel beschäftigt, kann aber immer wieder auch gefährliche Konter fahren. Erst in der letzten Spielminute vorm Pausenpfiff netzt Moritz auf Vorlage von Janik zum 2:0 ein. Nach kurzen Problemen mit der Technik an der Uhr kann es weitergehen. Rostock hat immer noch Zeit zum Aufholen und versucht mit schönen Spielzügen die Berliner Verteidigung zu durchbrechen. Gelingt es, fischt die brillant aufspielende Lilly auch die sichersten Dinger weg. Nach unbehelligten Alleingängen von Niklas (2x) und Jan liegt das Finale in der Luft. Für das 6:0 sorgte wieder Moritz auf Vorlage von Janik, der zuvor die Scheibe aus der Luft gefangen und dann im vollen Lauf den Puck mit einer eindrucksvollen Handjonglage durch die neutrale Zone „transportiert“.

In dieser Partie sind Florian Stockel von Rostock und Aaliyah Sarauer vom OSC als Beste Spieler aufgefallen.


Im vorletzten Vorrundenspiel treffen die Hassfurt Hawks auf die Steel Bullets aus Salzgitter. In Hinblick auf die bisherigen Spiele scheint Hassfurt favorisiert und beginnt das Spiel sehr abgeklärt. Salzgitter zeigt sich unbeeindruckt und weiß die Hassfurter oft zu überwinden – doch scheitern sie an Michael Tscherepanow im Hassfurter Tor. Im Verlauf des Spiels steigert sich Salzgitter merklich, auch wenn sich die sehr schnellen Hassfurter immer wieder im Bulletsdrittel festspielen können. Verlassen können sie sich auf Jona im Tor, die hier ihr bisher bestes Spiel zeigt und die hart platzierten Schüssen von den Hassfurter Verteidigern, die immer von der Blauen schießen lange aufzuhalten weiß. Insgesamt fallen 4:2 Tore für die Hassfurter.

Beste Spieler waren Jona Friedrich im Tor der Steel Bullets und Alexander Stahl vom ESC Hassfurt.


Im letzten Spiel wird sich entscheiden, wer als 5. Platz gegen die OSC-Kleinschüler spielen wird.
Rostock hat bisher ein Spiel gewonnen und FASS, bisher punktlos, könnte mit einem Sieg und genug Toren ins kleine Finale um Platz 3 einziehen. FASS von Beginn an entsprechend druckvoll, während Rostock zwar verhaltener, aber mit guten Torchancen spielt. Erstes Tor der Partie fällt aber in der 13. Minute für FASS (24/8/13). Rostock jetzt natürlich im Zugzwang, dem kurz vor der Pause nachgegeben wird. (16/18/13).
Der zweite Spielabschnitt ist keine 20 Sekunden alt, da klingelt es bereits hinter Björn im FASS-Tor. Die Berliner müssen und wollen jetzt handeln. Deren 1. Sturmreihe der Fässer schafft immer wieder den Ausgleich und drei Minuten vor Schluss sogar den Führungstreffer. Doch können 3 Minuten lang genug sein, um doch noch den Ausgleich zu schießen – dachte sich Lennart, der zum 5:5 kurz vor Schluss einnetzt und damit für das erste (und einzige) Penaltyschießen sorgt. Rostock trifft einmal mehr und gewinnt damit ganz knapp, das Spiel um den 3. Platz.

Beste Spieler waren hier die konsequent spielende Sarah Sophie Wyrwas von FASS und Peter Braun aus Rostock.


FASS darf also gleich noch mal ran und trifft auf die Kleinschüler vom OSC. Die lassen sich von den teilweise groß gewachsenen Fässern, die aber ein sehr faires Spiel zeigen, nicht einschüchtern. Sicherlich ist es für die Knaben keine große sportliche Herausforderung, doch sollte jede Mannschaft mindestens 2 Spiele pro Tag haben, und in Ermangelung einer 6. Turniermannschaft, hat es als Zusatz die Kleinschüler „getroffen“. FASS sieht es sportlich und nutzt das Spiel für schöne Spielzüge, in dessen Verlauf 8 Tore für FASS fallen. Beteiligt sind aber nicht nur die „üblichen Verdächtigen“- fast alle FASS-Kinder nutzen die Möglichkeit für Tore oder Vorlagen. Doch auch der OSC- Kleinschülerkader, der seine Sache gar nicht mal so verkehrt machte, brachte die Fans einmal zum Jubeln. Kenny überwindet den großen Björn Nickel im Tor, nach Zuspiel von Pascal und Enrico.

Auch hier wurde der Beste Spieler geehrt. Bei den OSC-Kleinschülern war es Vincent Adomat und für FASS Max George.


Jetzt also: Spiel um Platz 3 mit den Rostocker Piranhas gegen die Salzgitter Steel Bullets. Wie eine Begegnung dieser beiden Mannschaften ausfällt, kann man nie vorhersagen und wir erwarten ein spannendes Spiel. Die Salzgitteraner haben den besseren Start und beginnen den Torsegen in der 2. Minute (21/10/5). Eine Strafe für Rostock rächt sich in einem weiteren Tor (15/10/21), bis Lennart nach Vorlage von Leon und Lenny (der Torwart!) auf 3:1 verkürzen kann. Auch Olli Klich bringt die Rostocker mit einem Fernschuss wieder ins Spiel. Die Steel Bullet werden das Spiel aber so schnell nicht aufgeben und parieren mit einem unhaltbaren Schuss ins obere Toreck durch Lauren (Leon/Lukas). Rostock jetzt wieder am Zug. Lennart Scheltz kann im Alleingang zum 4:3 einnetzen. Und er hat kurz darauf auch schon den Ausgleich auf der Kelle, schießt aber leider über Jonas Kasten.
Im Mittelteil des zweiten Spielabschnitts muss Lenny im Rostocker Tor drei Mal hinter sich greifen. Stets beteiligt Lukas Vit und Lauren Kerner. Es sind noch 12 Minuten zu spielen, in denen theoretisch noch ein Wunder für Rostock möglich ist. Lennart schnappt sich im freien Lauf Wilhelms Traumpass und schießt das 7:4. Doch Salzgitter wird sich den 3. Platz nicht mehr nehmen lassen. Weitere Rostocker Aktionen scheitern – statt dessen kassieren sie noch ein Tor zum 8:4 Endstand.

Auffälligste und damit Beste Spieler waren diesmal Moritz Zeplien von den Piranhas und Lauren Kerner von den Steel Bullets.
Schönste, weil sportlichste Szene: Nach einem Zusammenprall verliert ein Rostocker Spieler während des Spiels seinen Schläger kurz hinter der eigenen Blauen. Ein Salzgitteraner, der eigentlich Besseres zu tun hätte, nimmt sich die Zeit und schiebt dem Rostocker den Schläger wieder hin. Hut ab!


Im FINALE: Der ESC Hassfurt gegen den OSC Berlin.
In der Vorrunde musste sich der OSC 2:5 gegen den Bezirksmeister C geschlagen geben und so gingen die Hassfurter leicht favorisiert in diese Partie. Unterstützt von einem sehr lauten und motivierenden OSC-Fankader, der auch von den Kleinschülern unterstützt wurde, beginnen beide Mannschaften hellwach. Schnell erhält Hassfurt eine Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis, die der OSC leider nicht für sich nutzen kann. Es entwickelt sich ein schnelles und knackiges Hin- und Her ohne zwingende Torchancen für eine Mannschaft. Doch dann werden die Hirsche im eigenen Drittel festgespielt. Es will einfach nicht gelingen, die Scheibe mal über die Blaue zu befördern und trotz erbitterter Verteidigungsarbeit, findet Michal Stach die Lücke und Lilly muss das erste Mal hinter sich greifen. Die OSC Knaben weiter motiviert, immerhin ist noch genügend Zeit was zu
reißen. Endlich verlässt auch der Puck öfter mal das eigene Drittel, doch die Nr. 55, seines Zeichens Capitän der Hassfurter, Auswahlspieler, optische 17 Jahre alt, gefühlte 100km/h schnell und hart und so zielsicher im Abschuss, lässt die OSC-Knaben pylonengleich stehen und erhöht auf 2:0. Doch noch liegt eine zweite Spielhälfte vor den OSC-Knaben. Keiner der Jungs lässt sich irgendeine Unsicherheit anmerken (und Lilly schon gar nicht) und der OSC taucht jetzt immer öfter vorm Hassfurter Tor auf, wo ihnen die Bayern allerdings nicht viel Zeit für Spielzüge lassen. Gut gedachte Kombinationen landen über oder neben dem Tor, oder am Torwart. Hassfurt lässt sich das nicht gefallen – auch scheinen ihnen 2 Tore Vorsprung nicht wirklich zu reichen. Immer Härter wird die Gangart, bis letztendlich Janik nach einem völlig unnötig brutalen Bandencheck blutend an der Bande liegen bleibt. Der verantwortliche Spieler darf sich sofort duschen gehen und Hassfurt erhält zusätzlich eine 5-Minuten-Strafe. Der OSC jetzt also 5 Minuten in Überzahl. Ein Luxus die die Berliner nutzen wollen. Der OSC erhöht den Druck, doch Hassfurt hat keine große Mühe das temporeiche Spiel zu Viert mitzuhalten. Wieder komplett, überrennen sie die wirklich aufopferungsvolle Verteidigung des OSC und besiegeln den Endstand zum 3:0 durch Manuel Kurz (Alex Bohr/Jan Pensel). Weitere gute Aktionen der OSC-Hirsche führen leider nicht zum Torjubel, und so gewinnen die Hassfurt Hawks den 2. TIM’s-Cup. Herzlichen Glückwunsch!!

Bester Spieler des Finales waren Moritz Miguez vom OSC und Michael Stach von den Hassfurtern.

Weiterhin wurden die Besten Spieler des gesamten Turniers, sowie die jüngsten Spieler jeder Mannschaft geehrt:
Bester Stürmer des Turniers: Lukas Vit / Salzgitter
Bester Verteidiger des Turniers: Alexander Bohr / ESC Hassfurt
Bester Torwart des Turniers: Lilly-Ann Riesner / OSC-Berlin

Jüngste Spieler:
Helen George / FASS-Berlin
Leon Görgen / Rostocker EC
Kieran Schuster / Salzgitter Steel Bullets
Janik Petereit / OSC-Berlin
Timo Zürcher / ESC Hassfurt


Ein schönes und durch unsere Jugendwartin optimal organisiertes Turnier geht also zu Ende. Vielen Dank an alle Spieler, für die aufregenden, schönen und meist fairen Spiele. Tolle Schiedsrichter haben wir gehabt, die alle Spiele gerecht gepfiffen haben (kann man ja auch mal erwähnen), danke an Tim Coughlin für sein großzügiges Sponsoring und danke an die Eltern – die Eltern und noch mal die Eltern, für Euren fröhlichen, einfallsreichen und zuverlässigen Einsatz.

 

09.+10. April 2011 Osterturnier beim Rostocker EC

Samstags um 03.30h aufzustehen, ist sicher nicht jedermanns Sache. Doch wenn es zum – bereits
3. Mal – Osterturnier vom Rostocker EC geht sieht das schon anders aus. Gibt es doch dort nicht nur eine spitzenmäßige Jugendherberge im nahen Warnemünde, sondern in spuckweite einen tollen Strand an dem man sich so richtig schön den Kopf freipusten lassen kann.
Beim Rostocker Turnier wurde in der Vorrunde 2x15 min mit durchlaufender Zeit gespielt, wobei jede Spielhälfte für sich gewertet wurde. Im ersten Spiel trafen die Knaben gleich auf die Gastgeber, die bissigen Piranhas. Der OSC schien zwar noch ein bisschen verschlafen, hat sich aber mit einem 1:1 Unentschieden in die Pause gerettet. In der 2. Hälfte ließ sich schon erahnen, dass die Küstenkids spielerisch im Vorteil sind, denn diese ging mit 3:1 klar nach Rostock. Im 2. Spiel kreuzte der OSC mit den Spielern vom TuS Harsefeld die Schläger. Hier waren die Knaben vom OSC schon wacher. Trotzdem stand es zur Pause wieder 1:1. Im zweiten Teil wurde es immer lebendiger im Harsefelder Drittel, denn der OSC hatte sich dort regelrecht festgespielt, überraschte den auserlesenen Fankader mit super Spielzügen und gewinnt diesen Abschnitt mit 3:0.
Im 3. Spiel trafen die Knaben auf „alte Bekannte“, die Kids von FASS-Berlin und lieferten das beste Spiel des Tages. Es gab viele kluge Spielzüge und ein echtes Miteinander & Füreinander zu bejubeln. Zwar wurde der Gegner im Spielverlauf immer ruppiger, konnte sich aber auf die fast blinden Schiedsrichter verlassen, die sämtliche (auch unsere) Fouls unbeachtet ließen. Der OSC hat sich aber nicht von seiner Linie abbringen lassen und entscheidet die Spielhälften mit 1:0 und 5:1 für sich.
Weil wir in der Vorrundentabelle auf Platz 2 liegen und FASS auf Platz 3, treffen wir unsere Derbygegner gleich wieder am Sonntag früh zum Halbfinale. Da der Gewinner um Platz 1 spielen wird, haben sich beide Mannschaften nichts geschenkt. FASS hat schnell gezeigt, dass er es den OSCern diesmal nicht so leicht machen wird. Erst im zweiten Spielabschnitt sollten für beide Mannschaften Tore fallen. Für den OSC eins mehr und so ging es ins Finale gegen den Rostocker EC. Dazu kamen gleich 3 Schiedsrichter aufs Eis, die leider noch keine Kenntnis darüber hatten, dass sich eine Mannschaft in Unterzahl eines Befreiungsschusses bedienen darf. Gleich zweimal wurde eine gute Situation als Icing abgepfiffen und die OSC-Kids waren entsprechend verunsichert. Dennoch fielen genügend Tore und lange Zeit konnte der OSC immer wieder das Torverhältnis ausgleichen, aber letztendlich erwies sich Rostock als die bessere Mannschaft und gewinnt mit 7:4 den Osterpokal. Den 3. Platz belegt der TuS Harsefeld, der im kleinen Finale gegen FASS mit 4:0 gewinnt.
Es war, wie auch in den vergangenen Jahren, ein tolles und sehr herzliches Turnier. Wir bedanken uns für die Einladung und das wirklich nette Drumherum.

 

26.03.2011 Zu Gast in der sehr schönen Ilmenauer Eishalle gewinnen die Knaben sehr lässig mit 23:0. Während des Spiels fiel auch das 100. Saisontor für die OSC-Knaben - geschossen von Norman.

Hier wieder eine umfangreiche Fotoserie von Jacky & Mirko

 

06.03.2011 FASS vs. OSC
Eigentlich hatten die Knaben vom OSC an diesem 06. März ein schwierigeres Spiel erwartet. Hatten doch die Kinder von FASS beim letzen Mal bewiesen, dass auch bei einem Rückstand immer noch mit ihnen zu rechnen ist. Doch diesmal hatten der Kader aus dem Wedding den Neuköllner Spielern nicht viel entgegenzusetzen. Die OSCer haben im 1. Drittel bewiesen, dass sie sehr wohl in der Lage sind, richtig gut Eishockey zu spielen. Die gesangsmäßig nahezu perfekt eingespielte Fangemeinde wurde mit klugem Spielaufbau, schönen Pässen und konsequentem Zusammenspiel in allen Reihen erfreut. Unglaubliche 7 Mal klingelte es im FASS-Gehäuse, während der wegen Untätigkeit fast eingenickte Benedikt im OSC-Tor, dank disziplinierter Verteidigungsarbeit lediglich einen Torschuss abbekam.

Im 2. Drittel war von schöner Spielweise dann nicht mehr ganz so viel zu sehen. Es gab einige unnötige Alleingänge, und wie schon im Spiel gegen Ilmenau, hatte manch einer nur sich selbst im Sinn und der Puck wurde von allen Richtungen irgendwie aufs Tor geschossen. Zusätzlich blieben die gegnerischen Stürmer auch schon mal ungedeckt, was bei stärkeren Mannschaften zu bösen Konsequenzen geführt hätte. Die im Vergleich magere Ausbeute von nur 2 Toren in diesem Drittel zeigt deutlich, dass ein Miteinander zu deutlicheren Erfolgen führt.

Im letzen Drittel erinnerten sich auch die OSC-Knaben wieder an diese Tatsache. Die Spielweise wurde frecher, die FASS-Verteidigung nahezu schwindelig gespielt und das temporäre Aufbäumen der Gastgeber stellte für unsere Verteidiger keine besondere Herausforderung dar. Gleich 9 Mal durfte in letzen Spielabschnitt gejubelt werden und am Ende stand es 0:18 auf der Anzeigetafel. Glückwunsch, OSC!

 

26.02.2011 Zu Gast beim EHC Dresden, zeigten die Knaben ein eher mäßiges Spiel, das aber, aufgelockert durch einige schöne Aktionen, doch noch in einem Sieg endete. Endstand 6:9 für den OSC.
Hier sind die Fotos vom Spiel (Danke an Mirko)

 

13.02.2011 OSC vs. EC Ilmenau

Spielbericht von Thore:
Der OSC gegen Ilmenau
Die Landerwärmung war nichts Besonderes aber trotzdem gut. Die Eiserwärmung war auch nicht schlecht.
Anpfiff! Schon in den ersten paar Minuten fiel das erste Tor. Unsere Mannschaft kämpfte weiter mit der Unterstützung unserer Fans. Es fielen viele weitere Tore für den OSC. Doch dann kam Ilmenau durch die nicht vorhandene Verteidigung - nur ein Stürmer musste das Tor verteidigen. Und durch diesen kleinen Mannschaftsfehler fiel das 1. und einzige Tor für Ilmenau. Dann ging es in die Drittelpause mit dem Ergebnis 7:1 für uns.
Im 2. Drittel schossen die OSC Spieler einfach nur auf das Tor des Gegners - egal aus welcher Situation, oder ob es klüger gewesen wäre einem anderen Spieler zuzuspielen. Es fielen trotzdem viele Tore. Am Ende des 2. Drittels ermahnte der Trainer Christian die Spieler, mehr schöne Spielzüge zumachen, anstatt nur sinnlos aufs Tor zu schießen. Manche Spieler hatten sich zusammengerissen und versuchten abzuspielen oder taktisch zu spielen. Manchen gelang das auch.
Im 3. Drittel schossen wir nicht ganz so viele Tore wie im 2. Drittel. Die Fans unterstützten uns immer lauter und freuten sich über jedes gefallene Tor.
Nach dem Spiel verabschiedeten sich einige Ilmenauer unsportlich. Leider konnten sich auch einige OSC-Kinder nicht zusammenreißen und waren schlechte Gewinner. Die komplette Mannschaft musste sich einen Anpfiff vom Trainer abholen. Auch trotz dem tollen Ergebnis von 23:1, konnten die meisten nicht den Rest des Wochenendes genießen.

 

13.02.2011 Während sich Claudia Pechstein auf der angrenzenden Erfurter Eisschnelllaufbahn für die Teilnahme am Weltcup in Salt Lake City qualifizierte, kämpften die OSC Knaben für den Erhalt des 3. Tabellenplatzes und gewinnen mit 3:4 nach Penaltyschießen gegen die Young Dragons aus Erfurt.

 

06.02.2011 OSC vs. SG Jonsdorf/Weißwasser/Niesky

Bei fast so miesem Wetter wie am Samstag, treffen sich die beiden Mannschaften vom Vortag im Neuköllner Eisstadion wieder. So ein Rückspiel am Tag darauf hat natürlich den großen Vorteil, dass allen Beteiligten die Fehler vom Vortag noch in bester Erinnerung sind, und auch die Namen und Rückennummern der torgefährlichsten Gegner sind noch äußerst präsent.
Wie schon am Samstag beginnen die OSC-Knaben mit erfreulicher Beherztheit. Von angeknackstem Selbstvertrauen ob der vortägigen Niederlage ist nichts zu spüren und die Spieler der SG Jonsdorf/Weißwasser/Niesky werden spielfreudig beschäftigt. Leider lässt die Ordnung gegen Ende des ersten und torreichsten Drittels allmählich nach, so dass auf 2 geschossene leider auch 3 kassierte Tore zu verbuchen sind.
Der Mittelabschnitt wird durch fleißige Verteidigungsarbeit, unnötige Strafen und nicht platzierte Torschüsse dominiert, bis einmal doch richtig getroffen wird. Die gegnerischen Torschützen werden meist konsequent in die Zange genommen - auch wenn der Puck einmal hinter der sensationell spielenden Lilly im Netz einschlägt. Zwischenstand 3:4
Um diesem Spiel noch eine positive Wendung zu geben, stellt Christian im letzten Drittel auf 2 Reihen um. Es entwickelte sich ein spannendes Hin- und Her, bei dem die OSC Knaben, frenetisch angefeuert durch den gut bestückten Fankader, sämtliche Kräfte mobilisierten. Der Anschlusstreffer fiel – doch leider konnte die SG den alten Torabstand wieder herstellen. Eine Minute vor Abpfiff wurde Lilly zu Gunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Spiel genommen. Und noch während die herzinfarkt gefährdete Elternschaft ihre „Bully-Tor“-Gesänge röhrte, passierte genau das und es fällt kurz vor Abpfiff das 5:5.
Jetzt also unser erstes Penaltyschießen in dieser Saison. Die Schicksalsmünze bestimmt, den Gegner als ersten Schützen. Erster Schütze auf Seiten des OSC ist Janik, der die Nerven behält und die gute Torwartin der Gegner mit einem Zauberschuss überrascht.
Und weil die nächsten Stürmer am Torwart scheitern oder schon vorher die Nerven verlieren, gewinnt der OSC verdient mit 6:5 nach Penaltyschießen.
 

 

05.02.2011 Zu Gast im heimischen Neuköllnstadion mussten sich die Knaben mit einer Auswärtsniederlage von 6:4 gegen die SG Jonsdorf/Weißwasser/Niesky abfinden. Taktische Fragwürdigkeiten konnten auch nicht durch den unbedingten Einsatzwillen der Spieler kompensiert werden. Schade!

Hier die Fotos - Danke an Bodo fürs Fotografieren

 

31.01.2011 Wie schon in der Saison zuvor, wurden sämtliche Spielergebnisse der SG Schönheide/Chemnitz in der MK 2 der Knaben aus der Wertung genommen. Als Begründung findet sich auf der SEV-Seite der Hinweis >außer Konkurrenz< ... Die OSC-Knaben rutschen in der Tabelle dadurch auf den aktuellen 3. Platz.

 

23.01.2011 Nach einer spannenden Partie verlieren die OSC-Knaben gegen die kleinen, flinken Gäste vom EHC Erfurt mit 2:4. Obwohl sich der OSC diverse Chancen erarbeitet hatte und genügend Schüsse aufs Tor fielen, hat oft das entscheidende Stückchen Glück gefehlt, um den Puck auch gewinnbringend unterzubringen. Im Großen und Ganzen haben die Knaben ein anständiges Spiel abgeliefert - individuelle Fehler, gilt es aber zu erkennen und wegzutrainieren.

Hier gibt es zwei Fotostrecken (Danke an Mirko und Bodo für’s Fotografieren)

 

15.01.2011 Im flutlichtbeleuchten Neuköllner Eisstadion, hatte der OSC die Knaben vom FASS Berlin zu Gast. Einem vielversprechenden ersten Drittel, in dem der OSC in den ersten 10 Minuten 2:0 in Führung geht, folgte ein sehr träger Spielabschnitt. Erst im letzten Drittel wurde es noch einmal spannend, als die Gäste innerhalb von 2 Minuten den Ausgleich erzielen. Doch der OSC erweist sich als torwilliger und defensivstärker und gewinnt die Partie verdient mit 6:3 (2:0/0:0/4:3).

 

18.12.2010 Mit Verspätung und unter den Augen des gestrengsten Schiedsrichters Berlins haben die Knaben ein spannendes Eishockeyspiel abgeliefert und gewinnen knapp mit 6:5 gegen die Gäste aus Dresden. Dem Dresdener Spieler, der bei einem Check unglücklich gestürzt ist und ins Krankenhaus musste, wünschen wir gute Besserung.
Ein paar Fotos gibt’s hier

 

12.12.2010 Auch im Rückspiel gegen die Kleinschülermannschaft von der SG Schönheide/Chemnitz/Crimmitschau, die in der Meldeklasse 2 als Knaben aufspielt, hat sich der OSC nach einer verheißungsvollen 4:1 (!)-Führung das Spiel völlig aus der Hand nehmen lassen. Unkluge Wechsel, Egoismen und mangelnde Eiszeit einiger Spieler haben die Gäste pfiffig ausgenutzt und die Knaben vom OSC, die erst wieder in den letzen 5 Minuten eindrucksvoll gezeigt haben, welch kämpferische Natur in ihnen stecken kann, mit einer peinlichen 4:5 Niederlage in den 3. Advent entlassen.

 

28.11.2010 Am Samstag lieferte der Großteil der Knaben im Spiel gegen die sehr junge Mannschaft der SG Schönheide/Chemnitz/Crimmitschau eine chaotische Vorstellung und verliert mit 4:6.
Etwas besser lief es am Sonntag gegen die SG Leipzig/Crimmitschau, so dass der OSC mit 3 Punkten nach einem 5:1 Sieg nach Hause fahren konnte.
Hier die Bilder (Danke an den Kameramann Niklas)

 

31.10.2010 - Spiel OSC vs SG Leipzig / ETCC

Sonntagmorgen kam es nun zum 1. Spiel der OSC-Knaben, die in der Meldeklasse 2 der ODM mit 7 weiteren Mannschaften um Tore und Punkte kämpfen.

Im ersten Spielabschnitt wurde munter Eishockey gespielt. Man sah die OSC-Knaben mit einem hohen Laufpensum. Die Scheibe wanderte von Spieler zu Spieler, der Gegner wurde unter Druck gesetzt, und viele Torchancen herausgespielt. Es dauerte aber leider bis zur 12. Spielminute, bis diese guten Aktionen mit einem Tor belohnt wurden. Nun musste man weitere 6 Min. Geduld haben, um in der 18. Spielminute den nächsten Treffer unserer Knaben zu bejubeln.
So endete das 1. Drittel 2:0.

Im zweiten Spielabschnitt waren nun die Gäste an der Reihe, zu zeigen was in ihnen steckte.
Die SG Leipzig / ETCC erarbeitete sich ihrerseits durch fleißiges Schlittschuhlaufen und hartes aber faires Körperspiel, Chance um Chance. Leider wussten sich die OSC-Knaben nur durch Strafzeiten zu helfen (14 Strafminuten im 2. Drittel!). Da man bekannterweise ein Eishockeyspiel nicht auf der Strafbank gewinnt, ging dieses Drittel mit 1:2 an die Gäste.

Im letzten Spielabschnitt machten die Gäste dort weiter wo sie aufgehört hatten und zeigten weiter Kampfgeist. Und so staunte man nicht schlecht, als die Gäste in der 46. Spielminute, den Ausgleich - und in der 50. Spielminute gar den Führungstreffer erzielten. Nun gab es eine Auszeit von Seiten des OSC. Der Trainer verwies auf das gute Spiel im 1. Drittel und den sich dort erarbeiteten
Möglichkeiten. Kleine Korrekturen in den Reihen wurden vorgenommen. Nach dem in Neukölln üblichen Seitenwechsel im letzten Drittel, waren die Hirsche wieder am Zug. Man besann sich auf das Erlernte und spielte wieder Eishockey. In der 52. Spielminute folgte der Ausgleich zum 4:4 und rasante 11 Sekunden später (ebenfalls 52. Spielminute) der Führungstreffer zum 5:4. Die Mannschaft schien wie ausgewechselt, jeder wollte nun den zahlreichen OSC-Anhängern auf der Tribüne zeigen, was in ihm steckt. In der 53. Spielminute, also genau 46 Sekunden nach dem letzten Treffer, wurde auf 6:4 erhöht. Das waren in 57 Sekunden 3 TORE - UNGLAUBLICH!!!! Als in der 59. Spielminute das 7:4 fiel, war das Spiel längst entschieden und die 3 Punkte blieben in Berlin.

Der Sieg war glücklich, aber verdient, denn unsere Kinder waren über weite Strecken doch das bessere Team. Mit einem konzentrierten Spiel, über 60 Minuten, wäre mehr für das Torverhältnis drin gewesen (SCHADE). Ein Gruß geht noch an den Gegner, der mit seinem beispielhaften Kampfgeist das Spiel noch einmal spannend machte, und gezeigt hat, dass wenn man nicht aufgibt, alles möglich ist.

CC
Hier ein paar Fotos