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03/03/10

 

24.01.10 ESC Dresden vs. SG OSC/ESCB

Motiviert und wieder mit Vincent von den Kleinschülern verstärkt, machte sich der Knabenkader aufs ins frostige Dresden. Die Halle selbst war temperaturmäßig glücklicherweise schon im komfortablen Bereich.
Der Start verlief sehr verheißungsvoll. Mit viel Elan, Übersicht und Laufbereitschaft wurden schöne Spielzüge herausgearbeitet und Angriffe der Gegner früh gestört. Leider ließ zum Ende des Drittels das gute Spiel zusehends nach und verlagerte sich immer mehr vor Lillys Kasten. Nach einer Strafe gegen Robert, schießt Dresden in Überzahl in der 19. Minute das 1:0.
Das 2. Drittel lief nicht anders an als das erste endete. Niklas sitzt auf der Strafbank und Dresden erzielt in der 24. Minute das 2:0. Unsere Knaben verlassen immer wieder sträflich ihre Positionen und greifen einfach zu zögerlich, ja fast ängstlich an. Während ein Dresdener Spieler eine Strafe absitzt gelingt es Jan nach Vorlage von Niklas und Darren in der 29. Minute aber doch ein Tor zu schießen. Wer nun glaubte, dass ein positiver Ruck durch die Reihen geht, wurde leider enttäuscht. Eine 5:3 Überzahlsituation wurde völlig sinnlos abgespielt und etwas später sogar ein Penalty riskiert, den Lilly aber vorbildlich vereiteln konnte. Immer nervöser und unsicherer schienen die Knaben zu werden - der Gegner hingegen hatte unsere Schwächen offenbar schnell ausgelotet und es fielen noch 4 weiter Tore bis zur zweiten Pause.
Im letzten Drittel war dann wieder etwas mehr Kampfgeist erkennbar, denn die Knaben hatten sich noch nicht aufgegeben. Zur “alten Form” vom 1. Drittel sind sie aber nicht zurückgekehrt, wenn auch die Verteidigungsarbeit etwas verbissener betrieben wurde. Ein Tor musste Lilly in der letzten Minute aber doch passieren lassen. Trotz des 7:1 für die Gastgeber, gab es unschöne Szenen jenseits der Bande, die sich gegen die Schiedrichter richteten, die wirklich eine korrekte Arbeit abgeliefert haben, und einen Zusatzbericht gegen Dresden zur Folge hatte. Durchweg ein Tag zum Abhaken.

 

09.01.2010 SG Chemnitz/Schönheide vs. SG OSC/ESCB

 
Ein schwieriges Rückspiel erwartete die Knaben am Samstag, den 09.01. gegen die SG Chemnitz/Schönheide. Nachdem sich 2 Spieler wegen ernsthafter Erkrankungen abmelden mussten und ein weiteres Elternteil sein Kind wegen unbekannten Gründen kurz vor Abfahrt abgemeldet hat, ging es mit einem Rumpfkader von 11+2 Spielern durchs verschneite Winterwonderland auf nach Chemnitz. Auf der Fahrt dorthin erkrankte ein weiterer Spieler und wir fürchteten schon mit einer Wertung wegen nicht erfüllter Antrittsstärke wieder abdrehen zu müssen. Aber es gibt Spieler und es gibt Kämpfer und es waren nur letztere an Bord, so dass alle pünktlich zum Anpfiff auf dem Eis standen.

Durch die fehlenden Spieler mussten die Reihen komplett umgestellt werden und so mancher fand sich auf einer ihm unbekannten Spielposition wieder. Dies und der Respekt gegenüber dem Gegner, der beim Hinspiel 17:3 gewonnen hatte, ließ das 1. Drittel verheerend mit 5:0 für die Chemnitzer ausfallen.

Nach einer höchst motivierenden Ansage von Christian in der Drittelpause, kam eine gestärkte Mannschaft aufs Eis, die die mitgereisten Eltern mit schönen Spielzügen, Übersicht, und kluger Verteidigungsarbeit überraschte. Die Positionen wurden meist diszipliniert eingehalten und wir konnten dieses Drittel mit 2:3 für uns entscheiden.

Das letzte Drittel begann wie das erste endete. Konditionell gut ausgestattet und mit viel Kampfgeist und Motivation gab es eine weitere Leistungssteigerung zu sehen, so dass die Knaben auf 7:6 verkürzen konnten. Leider konnte die Herausnahme von der exzellenten Lilly aus dem Tor zugunsten eines sechsten Feldspielers in der letzen Minute nicht zum erhofften Tor verwandelt werden.

Die Knaben konnten trotzdem mit erhobenen Häuptern vom Eis gehen, haben sie doch bewiesen zu was sie fähig sind. Hervorheben möchte ich diesmal Maik, der als Verteidiger sein Debüt bei den Knaben hatte und sich spielerisch und menschlich als große Bereicherung für dieses tolle Team erweist.

 

13.12.09 Leipzig vs. Knaben

 
Die Auswärtsfahrt ins angefrostete Leipzig belohnte die Knaben mit einem 6:2 Sieg und zu einen schönen 6- Punkte-Wochenende. Da Larissa nach dem gestrigen Sieg beim Bejubeln eine Handgelenksprellung als Trophäe davongetragen hatte, musste die sehr gut aufgelegte Lilly das komplette Spiel über das Tor hüten. Als Verstärkung hatten wir zudem Vincent aus dem Kleinschülerkader ausgeliehen, der ein ganz hervorragendes Spiel abgeliefert hat. Etwas belustigend war das Leipziger Schiedsrichtergespann, das zu Beginn des Spiels sorgsam die Maschen der Tornetze überprüfte und im Verlauf des Spiels diverse Male Korrekturen an der Schlägerhaltung der Spieler vornahm. Weniger spaßig war das unberechenbare Gepfeife. Während zu Anfang jedwede Kleinigkeit mit einer Strafe geahndet wurde, durften sich später manche Spieler gröbere Vergehen erlauben, ohne dass der Spielablauf unterbrochen worden ist, um im letzen Spielabschnitt dann wieder jeden Huster zu pfeifen. So standen wir die gefühlte Hälfte der Begegnung nur mit 4 Mann auf dem Eis. Doch ob zu Viert oder zu Fünft, wurden eine sehr engagierte Verteidigungsarbeit und immer öfter schöne Spielzüge im Angriff gezeigt. Leider schien das gegnerische Tor oftmals wie vernagelt, denn wieder gab es – so wie gestern – mehrfach Dauertorbeschüsse, ohne das die Scheibe sich entsprechend unterbringen lassen wollte – was aber auch am spielstärkeren Torwart als im Hinspiel lag. Auch die hohe Kunst, todsichere Torchancen noch zu vergeigen, wurde mehrere Male eindrucksvoll vorgeführt.

Und weil`s so seltsam wegen der Strafen und so schön wegen der Tore ist, gibt’s heute mal das komplette Zeitpaket:



0:1


0:2

1:2




1:3


1:4

1:5
2:5
2:6



 

01:30 Strafe Vincent
08:42 Strafe Leipzig
08:52 TOR! (Niklas/Jan)      
10:17 Strafe Leipzig
12:14 Strafe Leipzig
13:18 TOR! (Jan)           
13:51 Strafe Thore
15:41 Tor f. Leipzig         
15:52 Strafe Toni

21:12 Strafe Niklas
23:52 Strafe Jan
33:01 TOR! (Niklas/Jan)
    
40:17 Strafe Jan
42:24 TOR! (Jan/Thore/Leon) 
43:29 2+10 f. Leipzig
44:19 TOR! (Niklas/Jan/Toni)
45:36 Tor Leipzig
49:57 TOR Toni hat geschossen, aber auf dem Bericht steht Jan drauf
50:06 Strafe Bo
51:02 Strafe Leipzig
51:36 Strafe Rico
56:10 Strafe Jan

 

 

  
 

 

12.12.09 Knaben vs. FASS

Beim Rückspiel gegen FASS Berlin haben die Knaben eindrucksvoll bewiesen zu welcher Mannschaftsleistung sie fähig sind. Beim Hinspiel konnten wir die Partie erst durch Penaltyschießen für uns gewinnen. Allerdings wurde diesmal ein deutliches Ergebnis angestrebt. Doch auch die Fässer hatten Größeres vor, und so spielten beiden Mannschaften zu Beginn sehr entschlossen auf – wir allerdings etwas stärker, denn bereits nach der 7. Spielminute konnte Niklas auf Vorlage von Jan den Führungstreffer an diesem diesigen Tag einnetzen. Knappe 10 Minuten später verwandelt Robert die Vorlagen von Jan und Niklas in ein vorerst beruhigendes 2:0 und löst damit den ersten Schneefall des Winters aus. Die weiße Pracht lässt so manchen Spieler entzückt gen Himmel blicken – nur leider lässt sich die Scheibe auf der verschneiten Eisfläche kaum sinnvoll spielen. Selbst eine 5 zu 3 Überzahl, können wir nicht für ein Tor benutzen.
In der 22. und 29. Minute gelingt es den Weddingern aber doch sich durch die Winterlandschaft zu pflügen und begünstigt durch Fehler in unserer Abwehr den Ausgleich zu erzielen. Mit Grausen wurden Vergleiche zum Hinspiel gezogen, das wie oben erwähnt erst ins Penaltyschießen gehen musste. Aber die Mannschaft hatte ja was anderes vor. Auf Vorlage von Darren schießt Thore aus dem rechten Winkel durch 3 Beinpaare und an dem unvorbereiteten Torwart in der 30. Minute sein erstes Tor in einem Punktespiel. Gut 2 Minuten später nutzt er den Abpraller eines FASS-Verteidigers und versenkt die Scheibe zum wohltuenden 4:2. Weitere Anstürme aufs gegnerische Tor und ein ewig anmutendes Torschussstakatto aufs Tor der Fässer, konnte zwar nicht von der gegnerischen Defensive, wohl aber von deren Torwart zunichte gemacht werden, sofern wir vor lauter Torhyper nicht daneben oder darüber schossen. Im Gegenzug gelingt es der Nr.16 von FASS in Minute 39 und im Alleingang auf 4:3 zu verkürzen – allerdings nur für eine halbe Minute, weil Niklas auf Zuspiel von Jan den alten Torabstand wieder herstellt.

Nach der 2. Drittelpause hat es dann auch aufgehört zu schneien, so dass nach dem Eismaschineneinsatz auch wieder Eishockey gespielt werden konnte. Eine Unterzahlsituation zu Beginn des letzten Spielabschnitts wird von FASS in der 44 Minute mit einem Tor bestraft. Leider mehren sich jetzt bei beiden Mannschaften die Strafzeiten. Besonders befremdlich ist aber, dass sich auf der gegnerischen Strafbank zwei Bestrafte fröhlich abklatschen, während der Rest ihrer Reihe nun zu Dritt weiterspielen muss. Auf dem Spielfeld verlagern sich die Chancen jetzt immer mehr Zugunsten der Spielgemeinschaft, die das Spiel im Kopf schon längst gewonnen hatte. In der 52. Minute erhöht Robert nach Zuspiel von Niklas auf 6:4 und keine Minute später besiegelt Niklas im Alleingang das Spiel zum 7:4.

Ein tolles Spiel, eine super Mannschaft, 2 agile Torwartmädels. So kann’s weiter gehen – am besten gleich morgen in Leipzig.

Es ist noch eine zweite Ladung Fotos vom Spiel gegen FASS angekommen.
Danke an Benedikts Mama füs Fotografieren.
 

 

05.12.09 OSC/ESCB vs. Weißwasser/Niesky

Heute zu Gast: Die Spielgemeinschaft Weißwasser/Niesky. Im 1. Drittel leider nicht anwesend: Unsere Knaben. Diese kamen erst im 2. Drittel und einem Rückstand von 0:7 vorübergehend in Fahrt, so dass das Ergebnis noch auf 3:8 verkürzt werden konnte. Im letzen Drittel war kaum noch ein Mannschaftsspiel zu erkennen, so dass das peinliche Endergebnis von 3:13 als Abstrafung in Ordnung geht. Leistungsmäßig wäre ein Besseres drin gewesen.
Bitter auch, wenn man sich nach dem Spiel wegen des Ergebnisses, ein Grinsendes: “Gewöhnt man sich nicht langsam dran?” eines Gegnerfans fragen lassen muss.

Hier noch ein paar Fotos

 

29.11.09 FASS vs. OSC/ESCB

In einem nervenaufreibenden Spiel gegen den „Lokalgegner“ FASS Berlin gewinnt die Spielgemeinschaft mit 3:2 nach Penaltyschießen. Das erste Drittel lief schon gut an und es gab immer wieder schönen Aktionen vorm gegnerischen Tor. BoLeider waren diverse Pässe, obwohl gut gedacht, doch noch zu ungenau um wirklich gefährlich zu werden. Erst als wir, während Dominik sein Strafe absitzt, in Unterzahl sind, netzt Jan zum 1:0 ein. Fast hätten wir noch ein weiteres Unterzahltor geschossen, während diesmal Bo die Strafbank drückte und Shaun sich völlig ungestört aus dem eigenen Drittel zum Tor der Fässer durchschlängelt. Leider hält deren Torwart. Das 2. Drittel läuft noch keine Minute, als Toni auf Vorlage von Robert und Niklas zum 2:0 trifft. Doch überwinden die Fässer in der 30. und 31. Minute Larissa im Tor und durch das 2:2, ist alles wieder offen. Schön heraus gespielte Kombinationen, hier wie dort, können nicht in Treffer verwandelt werden. Beide Mannschaften agieren zunehmend nervöser im Angriff und aggressiver in der Verteidigung. Leider will sich nicht einmal aus irgendeinem Gewusel ein Tor unterbringen lassen und es kommt zum undankbaren Penaltyschießen. Auch hier ist die Nervosität den Spielern anzumerken. Insgesamt 9x mussten die Torwarte die Nerven bewahren. Doch teilweise kommen die Spieler nicht mal zum Abschuss, weil am Tor vorbeigerutscht wird. Doch letztendlich treffen Dominik und Jan einmal mehr als der Gegner und wir rücken im Tabellchen knapp auf den 6. Platz.

 

22.11.09 OSC/ESCB vs. ESC Dresden

Auch wenn die Begegnung mit dem ESC Dresden heute mit 0:3 verloren ging, mussten die Knaben nicht allzu unzufrieden sein. Eine aufmerksame Verteidigung und 2 hellwache Torhüterinnen haben es den Gästen, die sich eine größere Torausbeute erhofft hatten, schwer gemacht größeren “Schaden” anzurichten. Leider wurden unsere Stürmer von deren Defensive rechtzeitig genug gestört, um unsere Torschüsse auch zu platzieren. Im Januar gibt es die Gelegenheit sich zu revanchieren - Zeit genug, um an den noch vorhandenen Schwächen zu arbeiten (sofern man sie sich eingesteht).
Hier geht’s zu den Fotos (Danke an unseren Kameramann Bodo)

 

15.11.09 Halle vs. OSC/ESCB und OSC/ESCB vs. Erfurt

Nach 31 “gefressenen” Toren an diesem Wochenende - 22 in Halle und 9 zu Hause gegen Erfurt-, kommt man nicht um die Erkenntnis herum, dass die Leistung der Knaben rapide abnimmt Liegt es daran, dass manch Spieler an Gedächtnisschwund leidet und sich die einfachsten Anweisungen nicht länger als 2 Sekunden merken kann, oder Trainer und Spieler nicht die gleiche Sprache sprechen? Das WARUM nach solch hohen Niederlagen sollte schleunigst geklärt werden, wenn die Knaben das Tabellentreppchen noch etwas höher klettern wollen.

Hier noch ein paar Fotos vom Spiel gegen Erfurt

 

01.11.09 OSC/ESCB vs. Leipzig

Nach dem Debakel der ersten zwei Spiele, haben sich die Knaben jetzt doch auf die Ernsthaftigkeit der Lage besonnen und sich den verdienten Erfolg erspielt. Nahezu jeder Spieler hatte die Gelegenheit seine Scorerpunkte aufzubessern, wobei mit einer höheren Chancenverwertung ein noch deutlicheres Ergebnis hätte erzielt werden können. Oftmals wurden schön gedachte Spielzüge zu nervös ausgeführt, todsichere Chancen durch Abseitsfehler vernichtet (schneller ´raus Jungs!) oder man stand sich auch mal selbst im Weg. Spielstärkere Mannschaften werden dies zu ihrem Vorteil nutzen. Doch hat sich der Siegeswille, die Kommunikation zwischen den Spielern und die Hartnäckigkeit dem Gegner keinen Meter Eis zu schenken sehr verbessert, so dass die Knaben umjubelt mit 14:1 gegen die Young Lions aus Leipzig gewonnen haben.

Hier ein paar Fotos für Rico und alle anderen, netterweise wieder von Bodo geknipst.
 

 

18.10.09 OSC/ESCB vs. Chemnitz/Schönheide

Warum eine fähige Mannschaft schon wieder mit 17 Gegentoren vom Eis gehen musste, schreit ja geradezu nach einer Ursachenforschung.
Danke an Bodo, der die Fotos geschossen hat.

 

26.09.09 OSC/ESCB vs. Halle

Den miesen Start der Schüler vom letzten Wochenende, an dem diese mit 17:2 gegen die Preussen verloren hatten, haben sich die Knaben wohl zum “Vorbild” genommen und haben sich von den Hallenser Gästen mit 17:1 abklatschen lassen.
Kaum zu glauben, dass immer und immer wieder die gleichen Verteidigungsfehler gemacht wurden, was zur Folge hatte, dass die gegnerischen Stürmer mühelos und völlig unbehelligt einnetzen konnten.