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Letzte Aktualisierung
14/06/10

 

Tabelle ODM Junioren 2007 / 2008

Sp.

s

n

Tore

Diff.

Pkt.

1

ECC Preussen jun. Berlin

15

14

1

194

:

29

165

42

2

EHC Neue Eislöwen Dresden

14

10

4

116

:

65

51

30

3

FASS Berlin

15

9

6

141

:

107

34

27

4

OSC Berlin

16

3

13

50

:

132

-82

9

5

SG Fort. Leipzig/ ESV Halle

14

1

13

31

:

199

-168

3

Stand 01.03.08

Sonntag, 17.02.2008 OSC vs. Leipzig

Die Junioren des OSC ließen sich am Sonntag, den 17.02.2008 zu ihrem letzten Heimspiel in dieser Saison vom Tabellenletzten aus Leipzig regelrecht vorführen. Schon im ersten Drittel nutzten die Junioren vom OSC nicht ihre klaren Chancenvorteile, die sie sich trotz der Zurückhaltung einiger durch den Vorabend noch benommener Spieler erarbeiteten und lief immer wieder einem Rückstand hinterher. So führten die Treffer in der neunten und sechzehnten Spielminute nur jeweils zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Auch im zweiten Drittel wurde das Spiel nicht besser und man ließ sich das Heft des Handelns immer mehr aus der Hand nehmen. Dies spiegelte sich zum einen in der verschoben Strafenstatistik wieder, denn erhielt der OSC im ersten Drittel noch „nur“ 10 Strafminuten (Leipzig 22), so lautete das unrühmliche Ergebnis im zweiten Drittel bereits 12 zu 8. Zum anderen zeigte aber auch das Drittelergebnis von 1:2 die schwindende Konzentration

Dieser Trend setze sich auch im letzten Drittel fort, welches die Leipziger dann ohne große Überraschung mit 3:0 für sich entscheiden.

Diesem wenig ruhmreichen Auftritt vor eigenem Publikum folgen nun noch zum Ausklang der Saison Auswärtsspiele in Dresden und Leipzig..

 

 

Sonntag, 03.02.2008 OSC vs. Dresden

Bei strahlendem Sonnenschein und winterlichen Temperaturen trafen sich die Junioren des OSC am Sonntag, den
03.02.2008 zum zweiten Spiel des Wochenendes. Gegner waren die Eislöwen aus Dresden, die auch schon ein schweres Spiel gegen FASS vom Vortag in den Knochen hatten.

Das erste Drittel begann mit schnellem und druckvollem Eishockey, allerdings vorgetragen von den Sachsen, denn
die Berliner schienen den Beginn des Drittels verschlafen zu haben. Schon nach drei Minuten stand es 2:0 für
die Dresdner Junioren. Doch auch in der Folge war die Partie eher einseitig, so dass die ersten 20 Minuten verdient
mit 4:1 an die Eislöwen gingen.

Das zweite Drittel war das Drittel des OSC. Die Hirsche spielten nun konzentrierter und druckvoller nach vorne.
Die erste Hälfte des Drittels fand fast ausschließliche in der gegnerischen Spielzone statt. Aber es fehlte der
Torerfolg. Immer wieder konnte der Torwart der Eislöwen die Hartgummischeibe unter sich begraben. Den einen
Fehler, den er machte und der ein Tor für den OSC zur Folge hatte, konnte fast im Gegenzug wieder gut gemacht
werden, so dass dieses zweite Drittel mit 1:1 endete.

Auch das letzte Drittel konnten die Sachsen mit 3:1 für sich entscheiden. Ursache muss man wohl in der eher
Körper betonten Spielweise der OSC Junioren suchen, denn anstatt die Scheibe im gegnerischen Tor unter zu
bringen, wurde immer wieder das Körperspiel gesucht – 36 Strafminuten auf Seiten des OSC sprechen hier eine
deutliche Sprache.

Trotz allem, ein phasenweise recht ansehnliches Spiel, welches immer wieder das Potential der Hirsche verdeutlichte und Hoffnung auf die nächsten Spiele macht.

 

 

OSC - FASS Berlin
Sonntag, 16.12.2007, 13.30 Uhr, Eisstadion Neukölln
Bericht von F.A.S.S. Berlin

 7 : 8 (1:2 3:3 3:3)PIM

OSC: 32 + 10 (Kebeiks) + 10 (Drews) - 20/8/24

FASS: 6 - 0/6/0

Berichte
Stimme zum Spiel
"Immer, wenn die Jungs in Führung liegen, denken sie, dass sie den Rest mit Links machen. Dann vernachlässigen sie ihre Aufgaben und eiern nur rum. Und so entstehen solche Spiele."
(Alexander "Alex" Paulick, Tr)

Das kleine Stück Glück mehr
Am 16.12.07 trafen wir nun zum dritten Mal auf den OSC, wir wollten uns selber ein Weihnachtsgeschenk machen und gewinnen.
Das erste Tor fiel dann aber für den OSC (jaja ich weiß, wer 1:0 führt, der stets verliert). Bis zum Ausgleich (Martens) dauerte es eine Weile und zum Ende des ersten Drittels lagen wir durch "Tino" Gust in Führung.
Doch das zweite Drittel ließ alles gefrieren und es ging hin und her. Schossen wir ein Tor, legte der OSC gleich nach. Spannung pur, ein bisschen was für den Adrenalinspiegel.
Zum Schluss hatten wir dann das kleine Stück Glück mehr und konnten einen Sieg nach Hause fahren.
 

Tore:
1. Drittel
1:0 Garcen, 1:1 Martens (M. Reinhardt), 1:2 Gust (M. Reinhardt) - 4-5

2. Drittel
1:3 Martens (M. Reinhardt) - 4-4, 1:4 S. Reinhardt (Roubicek, Balko) (Tja, auch Herr Chancentod hat mal wieder getroffen), 2:4 Ufnowski, 3:4 Dreer - 5-4, 3:5 Balko (S. Reinhardt),4:5Ufowski
Letztes Drittel
5:5 Ufnowski, 5:6 Roubicek (Martens) - 4-5, 6:6 Ufnowski, 6:7 Martens (M. Reinhardt) - 3-5, 6:8 Roubicek (Gust), 7:8 Ufnowski

Sebastian Reinhardt für die Junioren

Einer gegen Alle

59:50 waren gespielt. Benjamin Ufnowski (#18, OSC) läuft nach einem langen Pass auf der linken Seite durch und zieht ab. Der Puck trifft das Lattenkreuz, prallt von da an die Schulter von Marco Eis und dann wieder ins Feld. Das war Glück. Kurz darauf war das Spiel vorbei und die Junioren konnten im dritten Aufeinandertreffen mit dem OSC den zweiten Sieg einfahren. Wie kam es aber zu diesem knappen Erfolg? Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum Einen ein krankheitsbedingt dünner Kader bei FASS, nachlässiges Spiel trotz einer deutlichen Führung (1:4 in der 25. Minute), ein überragender Benjamin Ufnowski, der den OSC mit seinen insgesamt fünf Toren im Spiel hielt und - man muss es so deutlich sagen - glücklicherweise ein letztes Drittel, wo sich der OSC dumme Strafen einfing und damit selber schwächte.
Aber nun zum Rest des Spiels:
Das erste Drittel verlief ausgeglichen. Der OSC ging in der fünften Minute in Führung, die Junioren glichen erst durch Kevin Martens aus (9.) und gingen dann in 17. Minute durch "Tino" Gust in Führung. Schon in diesem Drittel fing sich der OSC 10 + 10 Strafminuten ein, die teilweise aus läuferischen Mängeln entstanden. Es traf immer wieder die schnellen Leute, wie Steve, Patrick oder Tino, die nur durch Fouls gestoppt werden konnten.
Im zweiten Drittel bauten die Junioren durch Kevin Martens (M. Reinhardt, 22.) und Sebastian Reinhardt (Roubicek, Balko, 25.) die Führung auf 1:4 aus. Das Team führte ja nun sicher und es trat das ein, was man in dieser Saison häufiger beobachten konnte: Der Schlendrian! Die Anschlusstreffer durch Benjamin Ufnowski (27.) und Denis Dreer (Barz, 31.) konnte man ja noch hinnehmen, war doch kurz darauf durch Patrick Balko (S. Reinhardt, 34.) ein Zwei-Tore-Abstand wieder hergestellt.
Der OSC erzielte noch im zweiten Drittel durch Benjamin Ufnowski (36.) erneut den Anschluss. Mit dem Ergebnis von 4:5 ging es in den letzten Spielabschnitt.
Der Ausgleich fiel durch Benjamin Ufnowski in der 46. Minute, die erneute Führung durch Steve Roubicek (Martens) nur zehn Sekunden danach. Kevin Martens (M. Reinhardt, 50.) und erneut Steve Roubicek (Gust, 51.) sorgten wieder für freundliche Minen auf der Bank und bei den Fans. Wer nun dachte, dass sich der OSC geschlagen geben würde, sah sich getäuscht. Benjamin Ufnowski sorgte mit seinen Treffern vier und fünf (47. und 57.) erneut für Unruhe. Doch das Glück sollte an diesem Nachmittag auf Seite der Junioren bleiben. 59:50 waren gespielt. Benjamin ...

Alles in allem ein glücklicher Sieg und drei Punkte. Wie diese zu Stande kamen, interessiert später doch keinen ...
Noch ein Wort zum HSR. Er leitete das Spiel unauffällig, sicher und bestimmt. Kein Vergleich zum Hinspiel, trotz der vielen Strafen auf Seiten des OSC.

Matze

 

 


Spielbericht von F.A.S.S.

OSC - FASS Berlin
Sonntag, 11.11.2007, 13.30 Uhr, Eisstadion Neukölln

Nachdem ein Spieler vom OSC-Berlin nicht spielberechtigt war, wurde diese Begegnung mit 0:5 für FASS gewertet.
Erspieltes Ergebnis: 8 : 5 (4:3 0:1 4:1)

PIM
OSC: nicht wenig
FASS: genauso viel oder mehr

Stimmen zum Spiel
"Der HSR hatte keine Kontrolle über das Spiel. Ich hatte ernsthaft Sorgen um die Gesundheit meiner Spieler. Er gab es völlig aus der Hand." (Hamid Linke, Tr OSC)

"Der HSR war nicht in der Lage, dieses Spiel zu leiten. Ich teile die Meinung von meinem Kollegen.
Er verlor die Kontrolle."(Sebastian Dymke, Co-Tr FASS)

Meinung vom Rande der Bande

Ich möchte hier nicht auf das Ergebnis eingehen. Der Sieg des OSC geht völlig in Ordnung und war auch verdient.

Es dreht hier vielmehr um einen Protagonisten, der nicht zum ersten Mal ein völlig "harmloses" Spiel in ein Chaos verwandelte; sodass es außerhalb der Eisfläche beinahe zu handgreiflichen Auseinandersetzungen gekommen wäre. Und damit ist der Hauptschiedsrichter gemeint.

In der nun folgenden Darstellung gebe ich auszugsweise Situationen wieder, die sich während dieses Spiels zugetragen haben:
Das Spiel ging eigentlich gut los. Der HSR ahndete Fouls bis zum 4:1 des OSC auf Basis einer Null-Toleranz-Regelung. Es erfolgte aber schon im ersten Drittel eine Resultatsverbesserung bis auf 4:3 und dann im zweiten der Ausgleich. Und das bereits von mir angesprochene "Chaos" nahm seinen Lauf.
In der 33. Minute erhielt der Spieler Ufnowski (#18, OSC) von einem Spieler von FASS einen Check mit dem Ellenbogen in das Gesicht. Der genannte Spieler stürzte und zog sich dabei eine Verletzung (sichtbar) zu. Es rechneten alle mit einer SpD gegen FASS. Der HSR, der im Abstand von maximal drei Metern daneben stand und Blickrichtung zu der Situation hatte, entschloss sich zu einer 2'-Strafe wegen Unsportlichkeit (Schwalbe) gegen den gefoulten Spieler und gab im Anschluß noch eine Bankstrafe gegen den OSC, da sich der Trainer des OSC beschwerte.
38. Minute: Die Uhr steht bei 17:05, kleine Strafe FASS Berlin bei 1:53. Das Spiel wird mit einem Bully fortgesetzt. Nach ca. 15 - 20 Sekunden erfolgen von den anwesenden Zuschauern Hinweise. dass die Uhr steht. Es erfolgt ein Unterbruch und der HSR begibt sich zu den Off-Ice-Offiziellen. Dort erteilte er die Anweisung, dass die Uhr korrigiert wird und weitere zehn Sekunden stehen bleiben soll. Das Spiel wurde fortgesetzt und die Uhr lief dann auch nach zehn Sekunden weiter. Ein Missverständnis oder Übermittlungsfehler muss hier ausgeschlossen werden, da der HSR nach Spielfortsetzung nicht eingriff. Zudem erfolgte das Bully zur Fortsetzung nicht im Mittelkreis, sondern an der Stelle des Unterbruchs. Das bescherte der Mannschaft von FASS einen weiteren Nachteil, da sich die Stelle des Unterbruchs im eigenen Drittel befand.

Zum letzten Drittel:
Ein Spieler (#10) von FASS Berlin erhält nach einem Foulspiel erkennbar mit den Zeichen für die Regelverstöße eine kleine Strafe und eine Disziplinarstrafe. Der Spieler begibt sich auf die Strafbank und verbleibt dort 2', nimmt dann wieder am Spiel teil. Im Spielbericht wird auch keine 10' zum Zeitpunkt dieses Verstoßes erwähnt. Ein Missverständnis muss auch hier ausgeschlossen werden, da sich kein weiterer Spieler zum Absitzen der 2'er auf die Bank begab.

In zwei Situationen stand FASS Berlin erkennbar (Uhr / Strafzeiten) mit einem Spieler zu viel auf dem Eis. Trotzdem wurde das Spiel nach Unterbruch fortgesetzt und jeweils nach ca. fünf Sekunden abgepfiffen. Ein Jeder rechnete nun mit einer kleinen Strafe wegen "zu vieler Spieler" auf dem Eis. In beiden Fällen (!) wurde lediglich ein Spieler (also der, der zu viel war) von FASS durch den HSR zurück auf die Spielerbank geschickt. Anschließend wurde das Spiel fortgesetzt - ohne Konsequenzen.

Es gipfelte letztendlich darin, dass die Linienrichter mit ihrem Signalgerät (Pfeife) nach einem Foul eines OSC-Spielers an einem Spieler von FASS eingriffen und das laufende Spiel beendeten. Hier ist jedoch festzustellen, dass der HSR in der genannten Situation freie Sicht hatte, jedoch nicht reagierte. Es ist hier den Linienrichtern zu verdanken, dass es nicht eskalierte; zumal der FASS-Spieler schon bei dem Foul (gesehen als Stockstich, geahndet später als Haken) schon die Kelle und die Handschuhe weggeworfen hatte.

Nach dem Spiel waren sich alle Beteiligten einig:
Ein Zusatzbericht gegen den HSR ist zu fertigen. Als dieser fertig war, wurden die Vertreter beider Mannschaften bei der Übergabe in der SR-Kabine mit den Worten empfangen:
"Es ist 32 Minuten nach Spielende; ich muss diesen Bericht nicht mehr entgegen nehmen."
Wie wir dann kurz darauf erfuhren, nahm er ihn doch an.

Keiner ist fehlerfrei, das gebe ich zu. Jeder hat auch seinen schlechten Tag, das ist auch klar. Irgendwann ist aber mal Schluss. Es war ja nicht das erste Mal. Das Spiel war - bedingt durch die (in Auszügen beschriebenen) Entscheidungen des HSR - letztendlich so sehr von Fouls geprägt, dass man wirklich eine Gesundheitsgefährdung der beteiligten Spieler befürchten musste.

Dieser HSR war ab der 15. Minute schlichtweg überfordert.

Ich möchte darauf hinweisen, dass es sich hier nicht um eine Aussage des F.A.S.S. e. V. Berlin handelt, sondern lediglich die private Meinung des Verfassers widerspiegelt.

Matthias "Matze" Penk für F.A.S.S. Berlin
 

 

28.10.2007 OSC vs. Dresden
von Klaus Eckelt

Nach einem Sieg am Vortag in Leipzig ging es für die Junioren am 28.10.2007 gegen die Junioren aus Dresden. Unliebsame Erfahrungen aus den vergangenen Jahren, einige fehlende Stammspieler und ein gesperrter Trainer drückten allerdings die Stimmung.

So starteten die Jungs und Mädels auch mit einer gewissen Nervosität ins Spiel. Diese sollte sich auch nicht legen, denn viele kleine individuelle Fehler, hervorgerufen durch notwendige, rigorose Umstellungen aufgrund der fehlenden Stammspieler, ließen das Spiel der Junioren unsicher erscheinen und führten schon im ersten Drittel zu vier Gegentoren. Das zweite Drittel verlief etwas ruhiger, aber auch ohne Tor für uns bei zwei Gegentoren. Im letzten Drittel fielen dann doch noch mal mehr Tore: eins für uns, erzielt durch Chris und viermal musste unser Torhüter Florian noch mal hinter sich greifen.

Bemerkenswert an diesem Spiel, allerdings auf negative Art, war die inkonsequente und unsichere Weise, wie der das Spiel leitende Referee Grigorius agierte. So wurden regelwidrige Attacken mit Verletzungsfolge auf beiden Seiten nicht geahndet, was zu einer härteren Gangart von beiden Mannschaften führte, die aber nur durch einseitiges Pfeifen versucht wurde zu unterbinden. Auf diese Art und Weise wird nicht nur Schindluder mit der Gesundheit der Jugendlichen getrieben, auch die Erziehung zum sportlich fairen Spiel wird so torpediert und ad absurdum geführt.

Aber das Spiel hatte auch positive Seiten. So konnten trotz Nervosität viele schöne Spielzüge und schnelles Eishockey beobachtet werden. Auch auf der Bank der OSC-Junioren war es heute erstaunlich ruhig und hinterließ so einen positiven Eindruck.

 

 


FASS Berlin vs. OSC

Zum Juniorenspiel sagen anonyme Besucher:

Das erste Drittel war sehr gut vom OSC gespielt. Zwar fehlte auf beiden Seiten die Spritzigkeit, die man bei Junioren erwartet, aber die klar besseren Chancen waren auf Seiten des OSC. Man spielte die Scheibe schnell und sauber untereinander zu und suchte auch den Abschluss. In den letzten Dritteln dominierte dann mehr der Mund als Werkzeug... einige Spieler müssen immer wieder ihrem Unmut auf der Spielerbank gegen alle und jeden freien Lauf lassen und machen dadurch das Spiel kaputt, was der Gegner wie schon in Dresden dankbar ausnutzt. Anstatt sich an die eigene Nase zu fassen, wird eher auf anderen rumgehackt. Ein engagiertes Herangehen und wenigstens der Versuch, eigen Fehler auszumerzen, wäre dem Spiel der OSC - Junioren extrem förderlich.



Spielbericht von F.A.S.S.

FASS Berlin vs. OSC, Sonntag, 07.10.2007, 13.30 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion

10 : 6 (3:2 3:0 4:4)

PIM
FASS: 16 - 6/6/4
OSC: 24 + 10 (Drews) - 2/8/24

Noch Sand im Getriebe

Mit der herben Heimniederlage gegen den ECC im Hinterkopf galt es am vergangenen Sonntag gegen den bereits Juniorenliga gewöhnten Konkurrenten aus Neukölln, dem OSC, erneut den Standort in dieser Liga zu bestimmen. Auf gut Deutsch - ein Sieg musste (sollte) her.

Mit 12 + 1 traten die Junioren gegen das Team des OSC an, die ebenfalls eine Auftaktniederlage hinter sich hatten (3:11 bei den Eislöwen aus Dresden).

Vor dem Spiel gaben sich die jeweiligen Teamverantwortlichen noch ein wenig der Regelkunde und den Durchführungsbestimmungen hin. Wird im Bereich des Sächsischen Eissportverbandes im Zwei-Mann-System gepfiffen (z. B. Dresden vs. Leipzig, 07.10., angesetzt Schöpel/Feller - am 27.10. Leipzig vs. OSC Schoch/Höfer), sind hier in Berlin derer Drei angesetzt. Zudem gilt dort in dieser Liga die Visierpflicht - die laut den Durchführungsbestimmungen nicht eindeutig vorgeschrieben ist - auch für Spieler, die das 18. Lebensjahr bereits vollendet haben. Ein Anruf beim stellvertretenden Schiedsrichter-Obmann Herrn Möhring brachte dann ein wenig Klarheit. Er beließ es zunächst bei der Regelauslegung, dass die bereits 18-Jährigen Spieler ein Halbvisier mit Mundschutz tragen dürfen. Drei Schiedsrichter blieben aber auf dem Eis.

Ob hier noch ein wenig Klärungsbedarf zwischen den Landesverbänden Berlin und Sachsen herrscht? Naja, wirklich nur ein wenig ...

Aber nun zum Sport:

Unsere Junioren zeigten zu Beginn, dass sie dieses Spiel gewinnen wollen und drängten in Richtung des von Sven Hannemann gehüteten OSC-Tores, vergaben jedoch beste Möglichkeiten. Der OSC beschränkte sich in diesen ersten knapp zehn Minuten auf gelegentliche Konter durch Einzelaktionen, jedoch auch ohne Erfolg. Aber wie das so ist mit den vergebenen Chancen und den Kontern - irgendwann klingelt's. Das geschah in der 10. Minute, als der OSC durch Kevin Fleck in Führung ging. Die Antwort durch Sebastian Reinhardt dauerte zwar nur 66 Sekunden (10:57), aber bei 11:28 führte wieder die Gäste. Die 18. Minute brachte dann doch, erneut durch Sebastian Reinhardt, den Ausgleich und knapp eine Minute später die bis dahin verdiente Führung durch Steve Roubicek.

Nach der ersten Pause zeigte die Manschaft stellenweise ihr mögliches Potenzial. Durch zwei Tore von Marcel Heinze (33., in Unterzahl, Assist Kevin Salewski/Steve Roubicek und 35., alleine) sowie Patrick Balko (in Unterzahl) konnte man mit einer beruhigenden Führung in das letzte Drittel gehen.

Wohl zu beruhigend, denn das Team liess im Spiel nach und so stand es nach zwei Toren des OSC innerhalb von 57 Sekunden (47. Minute) nur noch 6:4. Dem 7:4 durch Steve Roubicek (50.) folgte natürlich der erneute Anschlußtreffer (52., Nils Fleck), bis sich die Jungs mal wieder konzentrierten und durch Michael Reinhardt, Marcel Heinze und Dennis Karrenbauer bis zur 58. Minute das 10:5 herausschossen. Der sechste Treffer des OSC sechs Sekunden vor Spielende war nur noch Kosmetik, aber dennoch unnötig. Zudem verdrehte sich Sebastian Reinhardt im letzten Drittel das Knie. Eine Untersuchung in den nächsten Tagen wird Aufschluß über die Schwere der Verletzung geben.

Fazit: Die Junioren taten nicht mehr als nötig und liessen zuviel Unnötiges geschehen. Wenn sich alle mal über 60 Minuten konzentrieren und ihr wahres Leistungspotenzial abrufen würden, könnten solche Ergebnisse bzw. Spielverläufe garnicht erst zustande kommen. Wenn auch jetzt einige denken werden: "Wat will denn der, wir ham doch jewonnen." Aber die Älteren und insbesondere die, die draußen stehen, haben sowieso immer Unrecht. Immer?

Quelle: Matze von FASS-Berlin
 

 

30.09.07 EHC Dresden vs. OSC
Die Junioren verloren in Dresden 11:3 (1:1; 3:2; 7:0). Sie spielten in den ersten beiden Dritteln sehr gut, konnten mithalten und gefährlich werden. Im letzten Drittel kam dann der Einbruch. Wahrscheinlich fehlte auch hier die Kraft und die Wechselmöglichkeiten.